Die Vorteile einer Feuerschale aus Gusseisen

Feuerschale Gusseisen Grillen
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Feuerschalen aus Gusseisen besitzen hervorragende Eigenschaften und bieten ein optisch anspruchsvolles Design, welches das Garten- und Landschaftsbild verschönert.
  • Das Material Gusseisen ist Hitze unempfindlich und dient als gute Brennstelle und bietet viele Vorteile.
  • Feuerschalen aus Gusseisen sind sehr schwer und damit sehr robust und sind deutlich sicherer als andere Modelle.

Feuerschale Gusseisen Grillen

Das prasselnde Feuer der Feuerschale im Garten oder auf der großen Terrasse ist ein wunderschöner Anblick. Vor allem Feuerschalen aus Gusseisen werden immer beliebter, da sie viele Vorteile mit sich bringen, die im folgenden Artikel ganz klar dargestellt werden.

Feuerschale aus Gusseisen – Ein echter Blickfang

Eine Feuerschale ist ein dekoratives Gartenelement, welches optisch sehr ansprechend ist. Gusseisen Feuerschalen haben ein rustikales Aussehen. Das schlichte und trotzdem elegante Design überzeugt sofort. Eine Feuerschale Gusseisen fügt sich immer harmonisch in den Garten ein und erzeugt auch auf einer großen Terrasse eine schöne Stimmung. Darüber hinaus ist die haltbare Feuerschale aus Gusseisen sehr strapazierfähig, da sie keine Feuchtigkeit aufnimmt.

Sie können die Gusseisen Feuerschale sehr lange brennen lassen, da sie die Wärme sehr gut speichert.

Die optimale Feuerstelle

Die Feuerschale aus Gusseisen ist extrem Hitzeresistent und ist die ideale Feuerstelle. Sie können in der Gusseiseneren Feuerstelle unter hohen Temperaturen Kaminholz, sowie Grillkohle verbrennen. Die Feuerschale hält jeder Temperatur stand. Selbst Verbrennungsrückstände bleiben an dem Gusseisen Material nicht haften. Die Vorteile einer Feuerschale aus Gusseisen sind zahlreich. Dank des hohen Eigengewichts bietet die robuste Feuerschale eine sehr gute Standfestigkeit. Neben der ansprechenden Optik ist die Feuerschale Hitze unempfindlich und Witterungsbeständig und speichert die Wärme sehr lange. Zu guter Letzt lässt sich die Feuerschale aus Gusseisen vorteilhafterweise leicht reinigen.

Bis auf die Rostempfindlichkeit bietet die Feuerschale aus Gusseisen nur Vorteile. Da sie keine offenen Poren besitzt, nimmt sie keine Feuchtigkeit auf.

Gusseisen ist absolut sicher

Die Herstellung von Feuerschalen aus Gusseisen erfolgt durch eine Eisen-Kohlenstofflegierung, die einen hohen Kohlenstoffgehalt beinhaltet. Aus dieser Legierung wird die Feuerschale aus einem Stück gegossen. Die meisten Modelle sind schwer und sehr robust. In der Regel hat die Feuerschale eine Eigengewicht von etwa zehn bis zwanzig Kilogramm und sorgt für eine sichere Standfestigkeit.
Das macht die Feuerschale aus Gusseisen sehr sicher, denn selbst heftige Windböen können ihr nichts anhaben und auch ein versehentliches Umwerfen durch den Nachwuchs ist sehr unwahrscheinlich. Der Sicherheitsfaktor einer gusseisernen Feuerschale ist enorm groß.

Möchten Sie, dass die Feuerschale an einem festen Ort sehr oft und sehr lange brennt, ist ein Modell aus Gusseisen eine gute Wahl und die höhere Investition lohnt sich.

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Wichtige Kriterien zur Wahl der richtigen Feuerschale

Feuerschale im Winter
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Wenn Sie sich nach einer Alternative zu einem Grill umschauen und ebenfalls eine Möglichkeit für ein sicheres Lagerfeuer suchen, dann ist die Feuerschale die richtige Wahl. Mit der Feuerschale kann man problemlos grillen und den eigenen Rasen vor einer hässlichen Brandstelle bewahren.
  • Bei der Auswahl sollte man prüfen, welche Beschaffenheit die Feuerschale haben muss, um den eigenen Verwendungszweck zu erfüllen. Die Feuerschale ist in unterschiedlichen Größen und Materialien erhältlich.
  • Wer eine Feuerschale sucht, die große Hitze aushält, der sollte auf eine metallische Schale zurückgreifen. In dieser Schale kann man bedenkenlos Holz verbrennen oder Holzkohle anfeuern. Für den weniger hitzigen Gebrauch gibt es Schalen aus Ton, Keramik und Terrakotta.

Feuerschale im Winter

Die Feuerschale – Das sichere Lagerfeuer

Wer sich das ganze Jahr über ein besonderes Ambiente bewahren möchte, der sollte auf die Anschaffung einer Feuerschale nicht verzichten. Mit einer Feuerschale kann man gezielt unvergessliche Momente in einer Wohlfühlatmosphäre erleben und sich kulinarisch verköstigen. Sie schützt unseren Boden sowie die Grünfläche und fängt sicher verbranntes Holz und Kohle auf. Die Brandgefahr wird dadurch erheblich verringert. Ob sie auf dem Balkon, der Terrasse, im Garten oder am Strand zum Einsatz kommt, sie schafft magische Augenblicke zu jeder Gelegenheit und lässt sich überallhin transportieren.
Eine Feuerschale ist in unterschiedlichen Materialien und Größen erhältlich. Man findet sie aus Eisen, Stahl, Kupfer, Gusseisen Terrakotta, Keramik und Ton. Sie sind ausgestattet mit einer Schale und 3 Beinen für einen sicheren Stand.

Wann die Entscheidung auf eine nichtmetallische Feuerschale fallen sollte

Als romantische Lichtquelle und dekorativem Blickfang eignen sich besonders gut Modelle aus Ton, Keramik und Terrakotta. Zusätzlich haben Sie die gute Eigenschaft noch lange nach dem Feuern Wärme abzugeben. Aber Vorsicht! Zu beachten ist , dass diese Materialien leichter Wasser aufnehmen und bei einer Überwinterung im Freien anfällig für Risse und Sprünge werden. Viel Freude hat man mit Ihnen, wenn man sie nach Gebrauch sicher im Trockenen aufbewahrt. Da sie nicht so hitzebeständig sind wie ihre Artgenossen aus Stahl, können sie nicht mit Kohle betrieben werden. Diese kleinen Nachteile holt der Preis aber sicher wieder auf, denn dieser gestaltet sich weniger intensiv.

Es kann passieren, dass die Mitte der Feuerschale durch die Erhitzung beschädigt wird. Im Laufe der Zeit kann es hier zur Ablösung der Beschichtung kommen. Dem können Sie mit einem hitzebeständigen Thermolackspray entgegenwirken. Hierzu schleift man die betroffenen Stellen leicht an und versiegelt sie dann mit dem Spray.

Wann die Entscheidung auf eine metallische Feuerschale fallen sollte

Nostalgisch wirkt die Feuerschale aus Metall. Sie hält großer Hitze stand und kann daher mit Holz oder Holzkohle problemlos befeuert werden. Ihr offenes Feuer wird durch die Schale fixiert und kann sich dadurch nicht ausweiten. Grillen oder Kochen ist mit einer Feuerschale aus Metall problemlos möglich. Aber Vorsicht! Vor dem Kauf darauf achten, dass diese mit entsprechendem Zubehör wie Pfanne, Topfraster, Standbeine oder Grillrost erweiterbar ist. Da auch das Wetter für sie nicht zum Spielverderber wird, kann sie guten Gewissens ihren Platz im Garten oder auf der Terrasse finden und dort in aller Ewigkeit verweilen. Edelstahl-Feuerschalen fangen nicht ein Mal an zu rosten.

Fazit

Eine Feuerschale kann man auf ganz unterschiedliche Arten und Weisen benutzen. Als Lichtquelle und Wärmespender, zur Dekoration oder für die Zubereitung von Speisen. Sie verschafft ihrer Umgebung eine dauerhaft beeindruckende Aura, die sie fesseln wird.

Eine Feuerschale ist pädagogisch wertvoll, mit dem ihr Kind den sicheren Umgang mit dem Feuer erlernen kann.

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Keramik, Edelstahl oder Gusseisen – Die richtige Feuerschale finden

Feuer in Feuerschale
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Edelstahl und Gusseisen sind teurer in der Anschaffung, dafür aber aufgrund ihrer ausgesprochenen Hitzebeständigkeit auch über längere Zeiträume verwendbar.
  • Feuerschalen aus Keramik sind preislich günstiger und eignen sich aufgrund ihres edlen Designs besonders für die Garten- und Balkongestaltung.
  • Für die Kaufentscheidung ausschlaggebend sind letztendlich Ihre individuellen Vorlieben und Wünsche, da jedes Feuerschalenmodell für unterschiedliche Anwendungsbereiche geeignet ist.

Nur wenige Menschen können sich der Anziehungskraft eines Lagerfeuers entziehen. Kein Wunder also, dass immer mehr Balkon- und Garteninhaber eine Feuerschale verwenden, um das flackernde Licht auch zu Hause genießen zu können. Beim Kauf einer Feuerschale spielt jedoch nicht nur die visuelle Vorliebe des Betrachters eine Rolle, sondern auch das Material. Denn Feuerschalen werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt, sehr häufig aus Keramik, Edelstahl und Gusseisen. Welches Modell für Sie persönlich am besten geeignet ist, können Sie im folgenden Artikel erfahren.

Feuer in Feuerschale

Feuerschalen aus Keramik

Die günstigsten Feuerschalen werden aus Keramik hergestellt. Sie sind optisch ansprechend und eignen sich als Dekoration bei der Gartengestaltung. Im Gegensatz zu Feuerschalen aus Metall kommt es bei Feuerschalen aus Keramik zudem zu keiner Rostbildung. Feuerschalen aus Keramik reagieren auf hohe Temperaturen eher empfindlich, weswegen sie nicht für die Verwendung von Holzkohle geeignet sind. Auch Witterungseinflüssen können Feuerschalen aus Keramik nicht lange standhalten, da beispielweise Wasser leicht in die Oberfläche eindringen und bei Wärmeentwicklung zu Sprüngen und Rissen führen kann. Aus diesem Grund sollte die Feuerschale aus Keramik vor Schnee und Regen unbedingt geschützt werden.

Nach der Verwendung einer Feuerschale sollten Ruß- und Aschereste unbedingt aus dem Innenraum der Schale entfernt werden.

Feuerschalen aus Edelstahl

Feuerschalen aus Edelstahl sind widerstandsfähig und leicht zu reinigen, was besonders nach der Benutzung als Grill sehr vorteilhaft ist. Preislich liegen die Feuerschalenmodelle aus Edelstahl zwischen denen aus Keramik und Gusseisen. Im Gegensatz zu Feuerschalen aus Keramik kommt es bei Modellen aus Edelstahl auch bei größter Sorgfalt irgendwann zur Rostbildung. Zudem kann sich bei sehr hohen Temperaturen ein blauer Belag bilden. Feuerschale Edelstahl lassen sich am besten mit Bürsten aus Edelstahl oder Schleifvlies reinigen.

Feuerschalen aus Gusseisen

Gusseisen ist das unter den hier vorgestellten Materialien das mit der größten Witterungsbeständigkeit. Aufgrund des hohen Gewichts verfügen Feuerschalen aus Gusseisen zudem über den sichersten Stand und lassen sich, wie Modelle aus Edelstahl, leicht reinigen. Wie bei den Modellen aus Edelstahl kommt es auch bei Modellen aus Gusseisen rasch zu Rostbildung, die auch bei sehr großer Sorgfalt nicht verhindert werden kann. Zudem kann das hohe Gewicht der Feuerschale zum Risiko werden. Preislich sind die Feuerschalenmodelle aus Gusseisen am teuersten.

Da Wasser die Bildung von Rost begünstigt, sollten auch Feuerschalenmodelle aus Gusseisen und Edelstahl am besten vor ungewünschtem Kontakt mit Wasser geschützt werden.

Wie Sie sehen, spielt es eine große Rolle, wo und zu welchem Zweck Sie Ihre zukünftige Feuerschale verwenden möchten. Auch das zur Verfügung stehende Budget ist von ausschlaggebender Bedeutung. Stehen diese Punkte jedoch fest, kann relativ leicht das passende Modell gefunden werden.

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Dos and Don’ts im Umgang mit Feuer

Paar am Lagerfeuer
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Der Umgang mit Feuer will gelernt sein, deshalb, bringen Sie Ihren Kindern den richtigen Umgang mit Feuer eigenverantwortlich bei.
  • Achten Sie bei den beliebten Aktivitäten wie dem Grillen oder dem Erleben der Weihnachtszeit auf einen sicheren Umgang mit Brandquellen, denn hierbei ist das Potenzial für ernste Feuerschäden enorm.
  • Seien Sie selbst auf potenzielle Gefahren vorbereitet und positionieren Sie in Ihrem Haushalt Löschdecken bzw. einen Feuerlöscher, um sich selbst zu schützen.

Paar am Lagerfeuer

Die kindliche Erziehung im Umgang mit Feuer

Vor allem, wenn Sie Kinder im Haushalt haben, sollten Sie auf einige Dinge achten, um einen sicheren Umgang mit der Feuerschale gewährleisten zu können. Lassen Sie Ihr Kind nicht mit den Fragen und der kindlichen Neugierde alleine, das führt erfahrungsgemäß zu Eigenversuchen des Kindes, die Sie als Elternteil dann nur noch sehr schwer kontrollieren können.

Tipps für Ihre Brandvermeidung bei Kindern:

  • Führen Sie Ihr Kind kontrolliert und unter Aufsicht an das Thema Feuer heran.
  • Gehen Sie offen mit Ihrem Kind und der Thematik Feuer um. Kinder müssen zunächst verstehen lernen, was Feuer bedeutet und was es genau anrichten kann.
  • Seien Sie ein Vorbild für Ihr Kind, werfen Sie kaputte Feuerzeuge weg und sorgen Sie für Utensilien in Ihrem Haushalt, die im Falle einer Löschmaßnahme zu nutzen sind.
  • Bringen Sie Ihrem Kind die Notrufnummern für den Notfall bei.
  • Bewahren Sie Zündhölzer oder Zündhilfen sicher auf, ohne Gefahr zu laufen, dass Ihr Kind heimlich mit einem Zündholz spielt.
  • Nutzen Sie feuerfeste Unterlagen für Ihre Dekoration
  • Lassen Sie Ihre angezündeten Kerzen nicht unbeaufsichtigt.
  • Vermeiden Sie Zugluft bei brennenden Kerzen, hieraus haben sich schon oft Brände entwickelt.

Dos and Don’ts im Umgang mit Feuer beim Grillen

Das Grillen ist eine der schönsten und leckersten Freizeitbeschäftigungen, die man im Sommer gemeinsam mit der Familie oder Freuden abhandeln kann. Jedoch bietet das Grillen eine Reihe von Gefahren, die Brände auslösen können. Beachten Sie, dass Unfälle beim Grillen Konsequenzen für alle nach sich ziehen. Von gelartigen Grillanzündern geht beispielsweise oftmals ein hohes Gefahrenpotenzial aus. Da sich aufgrund der Hitze von bis zu 80 Grad Celsius der gelartige Grillanzünder verflüssigt, entsteht eine Grillpaste, die ein hoch entzündliches Gemisch beinhaltet. Sicherer in der Verwendung sind in diesem Kontext hierbei schon feste oder schlicht flüssige Zündhilfen, die es in zahlreichen Fachmärkten gibt. Diese Utensilien verpuffen bzw. explodieren nicht. Darüber hinaus hinterlassen sie auch keine Geschmacksspuren auf den Essenswaren.

Benutzen Sie aus Sicherheitsgründen feste Grillanzünder.

Feste Grillanzünder sind wachsartig von der Konsistenz her und lassen sich in der Grillkohle positionieren und gemeinsam mit der Grillkohle entflammen. Das Gefahrenpotenzial ist hierbei geringer, da sie keine Stichflammen hervorrufen.

Das Anzünden mit einem Kaminanzünder ist schnell gemacht

Sie können im Handel darüber hinaus Kaminanzünder erwerben, um Ihren Grill anzuzünden. Hierbei handelt es sich, um einen einfachen Stahlbehälter, der mit ausreichend Grillkohle befüllt ist. Sie müssen dann zum Anzünden zwei bis drei Stücke Zündwürfel auf den entsprechenden Holzkohlerost legen. Daraufhin stellen Sie den Anzündkamin inklusive Inhalt direkt darüber, infolge dessen vollzieht sich dann der Anzündprozess, denn der bestehende Luftzug sorgt dann dafür im weiteren Verlauf, dass die Kohle angezündet wird.

Lassen Sie Feuer nie unbeaufsichtigt.

Minimieren Sie die Gefahren beim Grillen

Wenn das Feuer einmal sicher entfacht ist, dann ist die Gefahr eines unkontrollierten Brandes jedoch noch lange nicht gebannt, denn es kann durch den Wind immer wieder zu Verwehungen kommen, die die Holzkohle unkontrolliert vom Grill befördern. Sie sollten aufgrund dessen zwingend das Feuer und den Grill nicht aus den Augen lassen, wenn Sie wirklich effizient einen Brand vermeiden möchten. Nach dem Grillen stellt sich die Frage, was man mit der Restglut machen soll. Hierbei gilt ganz einfach, löschen Sie die Restglut mit Sand ab und entleeren Sie die abgekühlte Masse im nicht brennbaren Abfalleimer. Lassen Sie bitte zu keinem Zeitpunkt Kohle auf der Wiese oder einem Acker ausglühen, das führt beinahe zwangsläufig zu Bränden. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist auch, dass Sie die Hände Ihrer Kinder von der Glut fernhalten, da Kinder immer wieder dazu tendieren, die Finger in die Glut stecken zu wollen. Verbrennungen sind hier vorprogrammiert, deshalb ist hierbei Vorsicht angesagt.

Dos and Don’ts im Umgang mit Feuer in der Weihnachtszeit

Alle Jahre wieder, ist der Dezember und die sich ankündigende Weihnachtszeit schneller wieder da als man gedacht hat. Die besinnlichsten Tage im Jahr bieten jedoch auch eine komplexe Bandbreite an Gefahren, die mit der Thematik Feuer einhergehen.

Der Adventskranz in der Kombination aus Kerzen und getrockneten Tannenzweigen kann eine feurige Kombination darstellen. Lassen Sie die brennenden Kerzen nicht aus den Augen und vermeiden Sie Zugluft, da sich die umliegende Deko sehr schnell entflammen lässt.

Echte Kerzen am Weihnachtsbaum gelten als ganz besonders traditionell. Die Gefahrenquellen, die jedoch in diesem Rahmen existieren sind immens. Im Laufe der Weihnachtszeit trocknet der Weihnachtsbaum immer weiter aus und ist anfällig für jede Art von Flamme. Sollten Sie den traditionellen Schick der echten Kerze am Baum lieben, so stellen Sie bestenfalls gleich einen Feuerlöscher, Löschdecken und mindestens einen Eimer Wasser daneben, um im Zweifelsfall Schadensbegrenzung zu betreiben.
Grundsätzlich, sollten Sie darüber in diesem Kontext nachdenken, ob es nicht sinnvoller wäre LED Lichterketten oder ähnliches zu verwenden, um potenzielle Gefahren zu umgehen.

  • Hinweis: Führen Sie Kinder langsam an das Thema verantwortlicher Umgang mit Feuer heran.
  • Vermeiden Sie Zugluft, wenn offenes Feuer besteht, da sich umliegende Bereiche durch die Flamme entzünden können. Unkontrollierte Brände sind hierbei keine Seltenheit.
  • Bewahren Sie eine Löschdecke bzw. einen Feuerlöscher in Ihrem Haushalt auf, um ggf. schnell reagieren zu können.
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Die wichtigsten Accessoires für die Feuerschale

Glühende Kohle
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Die richtige Feuerschale und das richtige Zubehör. Was wird angeboten und was ist alles möglich? Unsere Tipps und Anregungen werden Ihnen weiterhelfen.
  • Sie haben sich eine Feuerschale und das entsprechende Zubehör zugelegt. Jetzt fragen Sie sich: „Wie kann ich die Feuerschale am besten befeuern?“ Das hängt davon ab, ob Sie die Befeuerung zum Grillen, als wärmendes Feuer mit romantischer Note oder in der Aromatherapie einsetzen möchten.
  • Wie pflege ich die Feuerschale und das Zubehör? Eine Frage, die sich wohl jeder schon einmal gestellt hat. Auch in diesem Punkt können wir Ihnen wertvolle Tipps an die Hand geben.

Glühende Kohle

Das Flammlachsbrett

Mit einem Flammlachsbrett wird die Zubereitung von Flammlachs nach original finnischer Art fast zum Kinderspiel. Der „Loimulohi“, so die landestypische Bezeichnung, wird Sie und Ihre Gäste mit Sicherheit begeistern. Hergestellt aus nordischer Birke und mit einer aus einem Stück geschnittenen Edelstahl Fischgräte versehen, kann der Fisch problemlos auf dem Brett montiert werden. Dafür einfach die Halterung auf den Rand der Feuerschale stecken und dann das Brett mit dem Fisch in die Halterung schieben und wie gewünscht im richtigen Winkel fixieren. So steht der traditionellen Zubereitung nichts mehr im Wege und der Fisch kann nach ca. 45 Minuten serviert werden. Für alle, die gerne oft und viel auf diese Art zubereiten, sind die Flammlachs-Ersatzbretter sehr zu empfehlen.

Liebhaber dieser kulinarischen Zubereitungsform werden zudem auf ein UHC Filetiermesser für Fisch nicht verzichten wollen. Dass damit auch Fleisch und Brot geschnitten werden können, ist der besonderen Härte und Schärfe zu verdanken. Es wird mit passendem Holzblock geliefert, womit die sichere Aufbewahrung gewährleistet ist.

Die universelle Lösung für vielseitige Zubereitungsformen

Mit einer Stahlpfanne für die Feuerschale steht einer abwechslungsreichen Zubereitung der unterschiedlichsten Zutaten nichts mehr im Wege. Versehen mit beispielsweise drei aufsteckbaren Pfannenhalterungen aus Keramik kann sicher gebrutzelt und gekocht werden.
Mit einem Pizzastein-Aufsatz für ihre Feuerschale wird das Pizzabacken zum Vergnügen. Das gilt auch für ein gebackenes Dessert oder ein frisches Brot. So bereichern Sie die Freiluftabende mit Ihrer Familie und ihren Freunden nicht nur mit Lagerfeuerambiente, sondern auch noch mit Italienischem Flair. Die Idee gefällt: Dann beim Kauf bitte darauf achten, dass ein Deckel und ein Funkenschutzdeckel zum Lieferumfang gehören.

Ein Schwenkgrill für unbeschwertes Grillvergnügen

Verwandeln Sie Ihre Feuerschale doch einmal in einen Schwenkgrill. Dafür brauen Sie lediglich ein stabiles Dreibein (Pyramidenform) aus Eisenstangen, von deren Spitze eine Eisenstange herunterhängt. An dieser wird der Grillrost befestigt, dass dann mit frei wählbarem Abstand über der Feuerschale schwebt. Der Vorteil liegt in der gleichmäßigen Hitzeverteilung, ohne dass die Fleischstücke schnell verbrennen.

Topfaufsatz für Gemüse und Suppe

Mit einem Topfaufsatz aus Edelstahl oder emailliertem Gussmaterial kann das Gemüse zum Fleisch zubereitet und die Suppe als Vorspeise gekocht werden. So wird die Garten- und Terrassenparty aber auch der Campingaufenthalt zu einem ganz besonderen Erlebnis.

Die beliebte Wikingerpfanne

Auch auf einer Wikingerpfanne aus Edelstahl kann gebraten und gegrillt werden. Der Boden ist glatt und geschlossen wie bei einer Bratpfanne, sodass auch dünne, schmale und Lebensmittel mit einem hohen Flüssigkeitsanteil über der Feuerschale gegart werden können. Für die Spiegeleier, den Speck und die Würstchen zum Brunch eignet sich die Wikingerpfanne genauso wie für die Pfannkuchen zum Kindergeburtstag. Montiert wird sie wie der Schwenkgrill direkt über der Feuerschale.

Für die Sicherheit sorgt ein Hut bzw. Deckel aus Drahtgeflecht. Er verhindert, dass Funken aus dem Feuer heraus in die Umgebung gewirbelt werden. Wichtig ist, dass ein solcher Funkenschutz genau auf die Feuerschale passt.

Hinweis: Sie möchten diese Ideen für sich einmal ausprobieren? Dann planen Sie rechtzeitig und besorgen Sie sich alles mit zeitlichem Vorlauf, damit Sie die Angebote vergleichen können, auch wenn Sie online bestellen möchten: Gerade für alle, die noch keine Erfahrung mit einer Feuerstelle haben, ist ein Besuch im Fachgeschäft zu empfehlen.

Die unterschiedlichen Befeuerunsmöglichkeiten

Grillen mit Holz oder Kohle

Mit Holz oder Kohle erfolgt die Befeuerung von Feuerschalen, wenn die Feuerschale zum Grillen verwendet wird. Ausschließlich zu rein dekorativen Zwecken und für eine heimelige Atmosphäre kann die Befeuerung auch mit Bioethanol, Brenngel oder mit Wachsresten von Kerzen erfolgen.
Scheit- oder Stückholz muss sehr gut gelagert sein. Die Wärme wird ausreichend abgegeben und das Licht des Feuers sorgt für eine romantische Stimmung mit Lagerfeuerfeeling. Die Entwicklung von Rauch und Geruch wird meistens erst dann unangenehm, wenn das verwendete Holz zu feucht ist.

Wer auf der Glut grillen möchte, sollte sich für Holzkohle entscheiden. Diese kann verwendet werden, wenn die Feuerschale aus Stahl, Metall oder Gusseisen hergestellt ist. Materialien wie Keramik, Ton und Terrakotta eignen sich weniger, weil sie wegen der starken Hitzeentwicklung Risse bekommen können. Im Vergleich zu Holz ist Holzkohle rauch- und geruchsarm. Auch die Lagerfeuerromantik tritt in den Hintergrund.

Befeuern mit Bioentahnol oder Brenngel

Kleinere Feuerschalen mit einem Durchmesser von bis zu 20 cm eignen sich für die Verwendung von Bioethanol und Brenngel. Damit können Sie bei entsprechender Lüftung ohne Zugluft auch in geschlossenen Räumen verwendet werden, um eine romantische Stimmung zu erzeugen. Beide Brennmaterialien eignen sich nicht zum Grillen. Das Abbrennen erfolgt fast rauch-, rückstands- und geruchsfrei.

Die Befeuerung mit Wachs

Diese Art der Befeuerung wird auch als „Schmelzfeuer“ bezeichnet und erfolgt mit flüssigem Wachs, das über einen Dauerdocht aus Glasfaser geleitet und dann in den Feuerschalen aus Keramik oder Terrakotta verbrannt wird. Bei Verwendung von chemiefreien Kerzenresten (zum Beispiel aus reinem Bienenwachs) kann die Feuerschale auch für die Aromatherapie eingesetzt werden. Dafür einfach reine Öle oder Essenzen in das flüssige Wachs geben.

Hinweis: Durch die vielseitige Nutzung zum Grillen, Backen und Kochen aber auch als Feuerstelle mit Lagerfeuerromantik sowie für die Aromatherapie erfreuen sich die Feuerstellen zunehmender Beliebtheit.

Die richtige Pflege von Feuerschalen und Zubehör

Wer sich für ein UHC-Filetiermesser entscheidet, muss beachten, dass dieses nicht für die Spülmaschine geeignet ist. Es sollte grundsätzlich per Hand gespült werden und nur ohne jegliche Restfeuchtigkeit im mitgelieferten Messerblock aufbewahrt werden. Das Flammlachsbrett muss ebenfalls per Hand mit heißem Wasser gereinigt werden. Dann am besten an der Luft trocknen lassen.
Pfannen aus Rohstahl müssen nach Gebrauch mit einem Speiseöl von innen eingerieben werden.
Die Pfannenhalterungen aus Keramik können kräftig mit einem Fettlöser bearbeitet werden, damit keine Rückstände haften bleiben, die später unangenehm riechen. Das gilt auch für den Pizzastein-Aufsatz und den Schwenkgrill. Diese sollten nach jedem Gebrauch von allen Fett- und Essensresten gründlich befreit werden. Der Topfaufsatz aus Edelstahl kann in die Spülmaschine und der Topf aus emailliertem Gussmaterial kann mit einem weichen Schwamm und Fettlöser perfekt gereinigt werden.
Die Wikingerpfanne aus Edelstahl sollte zuerst mit Fettlöser und einem weichen Schwamm gereinigt werden. Eventuell vorher mit heißem Wasser die festgebackenen Reste einweichen.

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Keramik, Edelstahl oder Gusseisen – Die richtige Feuerschale finden

Feuerschale mit Holz
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Feuerschalen aus Keramik sind günstig und bieten ein edles Design, was sich besonders für die Gartengestaltung eignet.
  • Edelstahl und Gusseisen sind hitzebeständig und brennen auch nach längerer Zeit noch.
  • Die Kaufentscheidung hängt von den persönlichen Wünschen ab, da jedes Material verschiedene Vor- und Nachteile mit sich bringt.

Ein lebendiges Feuer sorgt für ein stimmungsvolles Ambiente. Feuerschalen liegen heute im Trend und werden vor allem im Garten oder am Balkon verwendet. Dekorative Feuerschalen sind ein echter Mehrwert für den Garten und verschönern die Umgebung. Sie sorgt für tolle Stimmung und erschafft eine unglaubliche Atmosphäre. Insbesondere beim Barbecue spendet es Licht und Wärme. Wer sich dazu entscheidet, eine Feuerschale zu kaufen, muss auf verschiedene Dinge Acht geben. Bei der Kaufentscheidung spielt das Material eine wichtige Rolle. Feuerschalen gibt es in den unterschiedlichsten Materialien. Weit verbreitet sind Keramik, Edelstahl und Gusseisen. Im Folgenden ein Überblick, welches Material für die Feuerschale am besten geeignet ist.

Feuerschale mit Holz

Vor- und Nachteile von Keramik

Vorteile
Feuerschalen aus Keramik sind im Vergleich zu den anderen Materialien relativ günstig. Sie verleihen der Feuerschale eine ansehnliche Optik und können prima als Dekoration verwendet werden. Preislich ist das Material Keramik am günstigsten. Ein weiterer positiver Aspekt ist, dass sich kein Rost wie bei den Metallen bilden kann. Keramik eignet sich besonders für die optische Gestaltung des Gartens.

Nachteile
Ein Nachteil von Feuerschalen aus Keramik ist, dass sie nicht sehr hitzebeständig sind. Verglichen mit Metall können sie dabei nicht mithalten. Keramik eignet sich nicht gut für das Anfeuern mit Holzkohle. Aufgrund der geringen Hitzebeständigkeit entstehen schnell höhere Temperaturen, die Verletzungen hervorrufen können. Des Weiteren sind Keramikfeuerschalen anfällig gegen Witterungseinflüsse. Durch ihre offenporige Oberfläche kann das Wasser leicht in die Schale eindringen. Da sich bei einem Feuer Wärme bildet, dehnt sich das Wasser in der Schale aus und lässt Sprünge und kleine Risse entstehen. Insbesondere im Winter sollten die Feuerschalen aus Keramik nicht im Freien stehen gelassen werden. Der gleiche Fall gilt für den Sommer, wo die Feuerschale nach Benutzung unter ein Dach gestellt werden soll.

Die Feuerschale aus Keramik sollte nach jeder Nutzung an eine Abstellfläche gebracht werden, an der Wind und Wetter nicht an die Schale herankommen kann. Ansonsten entstehen Beschädigungen am Material.

Vor- und Nachteile von Edelstahl

Vorteile
Wer sich für eine Feuerschale aus Edelstahl entscheidet, profitiert vor allem von der großen Widerstandsfähigkeit des Materials. Auch die Reinigung ist kinderleicht. Gerade beim Grillen hat die Feuerschale aus Edelstahl ihren entscheidenden Vorteil. Neben einer guten Widerstandsfähigkeit und leichten Reinigung besitzt das Edelstahl noch weiter positive Aspekte für den Nutzer. Wie auch bei Keramik ist das Material gut verarbeitet worden und sorgt mit seinem schlichten Design für einen Hingucker auf jeder Terrasse. Das Material ist außerdem günstiger als Gusseisen. Wenn der Kostenpunkt eine Rolle spielt, sollte auf die Edelstahl-Variante zurückgegriffen werden.

Nachteile
Im Laufe der Zeit setzt sich bei Feuerschalen aus Edelstahl Rost an, welche sich selbst mit ausreichender Pflege nicht vermeiden lässt. Ein weiterer Nachteil ist, dass sich bei einer zu hohen Hitze ein blauer Belag entwickeln kann. Wer viel Wert auf ein gutes Design legt, wird mit Edelstahl auf Dauer nicht glücklich werden. Insbesondere bei höheren Hitzebildungen können derartige Verfärbungen entstehen.

Vor- und Nachteile von Gusseisen

Vorteile
Das letzte Material ist Gusseisen. Sein Vorteil liegt darin, dass es besonders witterungsbeständig ist. Demzufolge kann die Feuerschale aus Gusseisen das ganze Jahr über im Freien stehen gelassen werden, ohne sich Sorgen um das Material zu machen. Der entscheidende Vorteil beim Material Gusseisen ist seine enorm gute Wärmespeicherung. Er speichert verglichen mit Edelstahl viel mehr an Wärme. Dadurch brennt die Feuerschale für eine lange Zeit und eignet sich perfekt für einen entspannten Abend. Durch das hohe Gewicht bekommt die Schale einen besonders festen Stand verliehen. Weiterhin lässt sich Gusseisen leicht reinigen.

Nachteile
Neben den Vorteilen hat auch eine Feuerschale aus Gusseisen seine Nachteile. Wie auch Edelstahl ist Gusseisen besonders anfällig für Rost. Gute Pflege verlängert die Lebensdauer der Schale, aber schützt nicht vor Rostbildung. Ein schwerwiegender Nachteil beim Gusseisen ist ihr hohes Gewicht. Die Schale sollte zur Sicherheit von mehreren Personen getragen werden, um Stürze oder ähnliches zu vermeiden. Wer den Standort der Schale ändern möchte, muss jedes Mal enorm viel Aufwand errichten. Falls der Geldbeutel nicht viel hergibt, sollte auf Gusseisen verzichtet werden. Von allen drei Materialien ist Gusseisen das teuerste.

Tipp: Um Unfälle und stürze zu vermeiden, sollte die Feuerschale aus Gusseisen zusammen mit einer anderen Person verschoben oder transportiert werden.

Jedes Material besitzt seine eigenen Vor- als auch Nachteile. Letztendlich kommt es auf den Nutzer darauf an, für welche Schale er sich entscheidet. Wer gerne lange Abende mit seinen Freunden am Feuer verbringen möchte, der ist gut mit einer Schale aus Gusseisen beraten. Durch ihre Fähigkeit viel Wärme zu speichern, brennt sie meist die ganze Nacht durch. Wenn die Feuerschale lediglich als Dekoration herhalten soll, empfiehlt sich eine Schale aus Keramik. Sie ist zwar nicht sehr hitzebeständig, wertet jedoch den Garten durch ihr edles Design auf. Edelstahl liegt ungefähr in der Mitte. Es ist wetterfest und belastbar. Im Laufe der Zeit bildet sich wie beim Gusseisen Rost, der nicht verhindert werden kann. Die Kaufauswahl richtet sich nach den persönlichen Wünschen des Kunden.

Pflege von Feuerschalen aus Keramik, Edelstahl oder Gusseisen

Damit die Feuerschale lange überleben kann, ist eine gute Pflege zwingend erforderlich. Aufgrund ihres Materials sind Feuerschalen besonders leicht zu reinigen. Prinzipiell sollte die Schale nach jeder Verwendung im Innenraum von Ruß- und Ascheresten befreit werden. Das Herausholen der Asche genügt und anschließend kann der Wand und Boden mit einem Tuch gereinigt werden. Feuerschalen aus Gusseisen können ein ganzes Jahr im Freien stehen. Trotzdem empfiehlt es sich, die Schale vor Wasser zu schützen. Eintretendes Wasser beschleunigt den Rostprozess. Entweder stellt man die Feuerschale unter einen vor Wasser geschützten Ort oder platziert einen Deckel über die Schale. Dieser sollte das gleiche Material besitzen. Besonders für Edelstahl benötigt es passendes Reinigungswerkzeug. Dazu gehören unter anderem Bürsten aus Edelstahl oder Schleifvlies. Dessen außen vorgelassen sind Feuerschalen besonders leicht zu reinigen. So lässt sich mit bereits wenig Aufwand das Material schonen und die Lebensdauer verlängern.

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Die richtige Pflege für die Feuerschale

Feuerschale im Garten
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Die richtige Pflege einer Feuerschale hängt stark davon ab, für welche Art Feuerschale man sich entschieden hat. Stahl, Edelstahl oder Ton bedürfen unterschiedlicher Pflege.
  • Eine Feuerschale wird draußen verwendet. Aber ist es sinnvoll, diese auch in den Wintermonaten draußen stehen zu lassen? Wieso nach Gebrauch nicht wegräumen und unterstellen?
  • Das richtige Brennmaterial zu verwenden ist ein wichtiger Baustein, um möglichst lange an einer Feuerschale Freude zu haben. Holz oder Kohle ist das eine, aber Reinigen nach dem Gebrauch sollte ein Muss sein.

Feuerschale im Garten

Wärme und Gemütlichkeit im Freien

Nach einem schönen Grillabend mit Freunden genießt man den lauen Sommerabend. Die Sonne sinkt am Horizont und die Hitze des Tages verliert sich in der Abenddämmerung. Die Kälte kriecht aus dem Boden empor, aber weder Ihre Freunde noch Sie selbst haben Lust die Sachen einzupacken und ins Haus zu gehen. Jetzt etwas Gemütlichkeit und Wärme in den Garten zaubern. Was liegt da näher, als die Feuerschale in die Mitte zu stellen und anzuzünden. Gerade an etwas kühleren, aber trockenen Sommerabenden, spendet sie behagliche Wärme und verleiht dem Ganzen ein gemütliches Ambiente. Der ein oder andere mag sich gar in seine eigene Kindheit versetzt fühlen, wenn man im Zeltlager am Lagerfeuer gesessen hat und mit der Gitarre viele schöne Lieder zum Besten gab. Keine Frage, so eine Feuerschale versprüht einen gewissen Charme. Ob mit Freunden in geselliger Runde oder mit seinem Partner romantisch vor den lodernden Flammen, Feuer erzeugt auch bei uns Erwachsenen immer noch eine gewisse Magie. Aber aus welchem Material gönne ich mir meine Feuerschale? Wie schnell verwittert welches Material? Was ist am Pflegeleichtesten? Was für Materialien gibt es?

Feuerschale aus Austenitischem Stahl

Die Größe der Feuerschale hängt natürlich immer davon ab, welche Möglichkeiten habe ich, diese zu Stellen. Ist mein Platz auf der Terrasse begrenzt, sollte die Feuerschale auch nicht zu groß gewählt werden. Am schönsten macht sich natürlich eine Schale in 60 oder 80 Zentimeter Durchmesser. Hat man sich also für eine Größe entschieden, kommt die Frage nach dem Werkstoff auf. Das robusteste und auch Pflegeleichteste Material ist sicher der Edelstahl. Optisch ist eine Feuerschale aus Edelstahl, auch an Tagen wenn das Feuer nicht brennt, immer ein Hingucker. Bei der Art der Befeuerung braucht man sich keine Gedanken machen. Die große Hitzebeständigkeit erlaubt sowohl das Verbrennen von normalen Holzscheiten, als auch von Kohle, bei deren Verbrennung eine wesentlich größere Hitze entsteht. Größter Vorteil einer Feuerschale aus Edelstahl ist sicherlich die Eigenschaft des „Nicht Rosten“. Wind und Wetter können der Schale nichts anhaben. Selbst nach Jahren im Freien, erleidet eine Edelstahl-Feuerschale keinen Verschleiß.

Gusseisen /Stahl

Für das Auge etwas Besonderes sind auch Feuerschalen aus Gusseisen oder Normal Stahl. Hier findet man häufig sehr urige und nostalgische Formen. Besonders tiefe bauchige Feuerschalen finden hier ihre Liebhaber. Zumal diese auch wesentlich kostengünstiger sind, als Feuerschalen aus Edelstahl! Der einzige Nachteil einer solchen Schale ist, dass Feuerschalen aus Gusseisen relativ schnell Rost ansetzen. Aber genau das kann seinen Charme haben. Wer in seinem Garten auch bei anderen metallischen Gegenständen auf Edelstahl verzichtet und somit einen einheitlichen Look, mit dafür leicht angerosteten Stahlflächen sympathisiert, zaubert mit Feuerschalen aus Gusseisen oder Normal Stahl einen ganz besonderen Flair im Garten. In den letzten Jahren hat der Run auf sogenannte Deko-Rost Artikel unglaublich zugenommen und eine leicht rostige Feuerschale würde sich da mühelos eingliedern.

Austenitische Stähle sind Edelstähle, die ihre nicht rostende Eigenschaft dadurch erlangen, dass sie einen geringen Anteil an Kohlenstoff besitzen. In Kombination mit anderen Legierungsbestandteilen wie Chrom und Molybdän rosten Edelstähle somit nicht. Normalstahl oder auch ferritischer Stahl besitzt einen hohen Kohlenstoffanteil, dadurch neigt diese Art Stahl zum Ansetzen von Rost.

Keramik und Ton

Eine absolut günstige Variante können Feuerschalen aus Ton bzw. Keramik sein. Der gebrannte Ton ist dekorativ in der Regel ein absoluter Hingucker in jedem Garten oder auch innerhalb der Wohnung. Allerdings sind diese Art Feuerschalen weniger funktionell. In ihren offenen Poren kann sich Feuchtigkeit sammeln, die bei Frost reißen kann. Risse und Sprünge sind das Resultat. Genauso verhält es sich mit hoher Hitze. Ton oder Terrakotta Feuerschalen vertragen diese nicht. Wer also eine Feuerschale wirklich nutzen will, sollte neben der optischen Erscheinung auch die Funktionalität im Blick haben.

Reinigung und Pflege

Wie bereits beschrieben nimmt die Art des Materials großen Einfluss darauf, wie sehr ich die Feuerschale pflegen muss. Eine Feuerschale aus Ton sollte höchstens in den Sommermonaten betrieben werden. In den Herbst und Wintermonaten sollte die Schale in den Keller gebracht werden. Vergisst man das rechtzeitige wegräumen einer solchen Schale, setzt sich oft Feuchtigkeit in die Poren, und der schöne Dekorative Anblick ist dahin. Außerdem setzen sich während des Verbrennungsvorgangs nach und nach Rußpartikel fest. So weist selbst eine neu angeschaffte Feuerschale aus Ton, nach kurzer Zeit erhebliche Gebrauchsspuren auf. Kein schöner Anblick in einem gepflegten Garten. Feuerschalen aus Edelstahl oder Gusseisen, sollten nach dem Gebrauch gereinigt werden. Zumindest sollte am anderen Tag die abgekühlte Asche ausgefegt und entsorgt werden. Den Ruß mit einem kleinen Handbesen aus der Schale fegen und schon ist der nächste Einsatz möglich. Gusseiserne Feuerschalen sollten in der regnerischen Jahreszeit abgedeckt werden. Nicht jeder hat die Möglichkeit seine Feuerschale nach Gebrauch in der Garage oder einem Schuppen unterzustellen. Daher empfiehlt sich eine Abdeckung aus PE-Folie oder mit einer Art Blech-Deckel. Da sonst auch der für schön befundene Rost, zu viel wird und der Verschleiß an zu schnellem Tempo gewinnt. Die Verschleißärmste Variante ist demnach die Feuerschale aus Edelstahl. Natürlich sollte auch hier immer mal wieder ein Besen und ein Lappen zur Hand genommen werden, um den Glanz eines polierten Edelstahls auch wirklich genießen zu können. Abdeckungen für den Winter sind hier aber nicht notwendig!

Fazit

Die Anschaffung einer Feuerschale und vor allem welcher Art von Feuerschale ist sicherlich eine Frage des Preises, aber auch der subjektiven Beurteilung. Edelstahl Schalen sind natürlich sehr kostspielig, gefolgt von Gusseisernen Feuerschalen. Wer sich preisbewusste Gemütlichkeit in seinen Garten zaubern will, der entscheidet sich für den Kauf einer Feuerschale aus Ton oder Terrakotta. Aber wofür man sich auch immer entscheidet, mit ein wenig Pflege und Aufmerksamkeit wird man sehr viel Freude an der wärmenden Feuerstätte haben

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Mit der Feuerschale grillen

Grillen mit Freunden
Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.
  • Feuerschalen dienen zum Erzeugen von gemütlichen Feuer, spenden Licht und bieten mittels eines Grillrostes die perfekte Gelegenheit für ein gemütliches Essen.
  • Wenn die Feuerschale als Grill genutzt werden soll, empfiehlt sich einen Mindestdurchmesser von 75 cm. Andernfalls besteht eine zu geringe, unkomfortable Grillmöglichkeit.
  • Wenn eine Feuerschale aufgestellt werden soll, müssen wichtige Aspekte berücksichtigt werden. Hierzu zählt der Abstand zu Nachbarn, um diese bei Rauchentwicklung nicht zu stören. Ebenso muss der Untergrund eben sein, um das Wackeln und Umkippen zu verhindern.

Grillen mit Freunden

Was ist eine Feuerschale?

Ein gemütliches Feuer im Garten kann nicht nur die Stimmung aufhellen, sondern auch zum Zentrum für gemütliche Treffen werden. Wenn jedoch ein Feuer einfach auf dem Boden entfacht wird, kann dies schnell zu einer großen Gefahr werden, die sicherlich nicht eingegangen werden sollte. Daher eignen sich Feuerschalen sehr gut für den Garten. Die Schalen bestehen aus einem feuerfesten Material, sodass selbst ohne Temperaturen, Glut und Asche keine negativen Auswirkungen auf die Schale haben können. Hochwertige Modelle erstrahlen zudem in einer sehr schönen Optik, die dem Garten schöne Akzente verleiht.

Die Feuerschale erfüllt sehr viele verschiedene Aufgaben:

  • Bietet transportabel Feuerstelle
  • Spendet Wärme
  • Erzeugt eine romantische Stimmung durch ihr natürliches Licht
  • Kann zum Grillen genutzt werden

Wie gelingt das Grillen mit einer Feuerschale?

Eine Feuerschale kann nur dann als Grill genutzt werden, wenn eine Grillfläche integriert ist. Meist werden Feuerschalen daher mit einem Schwenkgrill kombiniert, sodass der perfekte Ort zum Zubereiten von leckerem Grillgut entsteht. Im Garten muss kein Lagerfeuer mehr angerichtet werden, um herzhafte Grillwürstchen oder zuckersüße Marshmallows zu rösten.

Zunächst einmal muss die Feuerschale entzündet werden. Um diesen Vorgang zu beschleunigen und das Feuer dauerhaft unter Kontrolle zu halten, eigenen sich Brennstoffe. Besonders wichtig ist es, dass der Brennstoff so gewählt wird, dass er sich nicht negativ auf die Lebensmittel auswirkt. Ein gutes Beispiel für hochwertigen, gesunden Brennstoff ist Holzscheite. Gekaufte Holzscheite wird vom Hersteller lange Zeit getrocknet, sodass fast keine Feuchtigkeit mehr enthalten ist. Das Entzünden mit einem Streichholz gelingt daher im Handumdrehen und nimmt nur geringe Zeit in Anspruch. Zudem entsteht durch das Verbrennen von Holz eine sehr hohe Temperatur, die mit anderen natürlichen Brennmedien kaum erreicht wird.

Weiterhin eignet sich Holzkohle sehr gut. Im Vergleich zu herkömmlichem Holz brennt die Kohle nicht all zu hoch ab, sondern entfacht direkt eine starke Glut im Inneren. So entsteht eine sehr hohe Temperatur in kurzer Zeit, die Fleisch, Fisch und Gemüse schnell punktgenau gart. Das Grillvergnügen kann somit schnell beginnen.

Wenn Holz als Brennstoff genutzt wird, muss eine Feuerschale aus Edelstahl genutzt werden, da nur sie die Wärmeentwicklung vertragen kann. Wenn eine andere Feuerschale genutzt wird, können Holzkohle oder (Bio-)Ethanol genutzt werden, die beide nur geringe Wärmemengen abstrahlen.

Worauf ist beim Kauf der Feuerschale zu achten?

Zunächst einmal ist auf die Art der Feuerschale zu achten. Oftmals unterschieden sich die Feuerschalen in ihrem Material, das große Auswirkung auf den Einsatzbereich und die Lebensdauer mit sich bringt. So gibt es Modelle aus Stahl, Edelstahl, Gusseisen Ton, Terrakotta oder gar aus Keramik.
Die meisten Schalen, die nicht aus Metall bestehen, wie Terrakotta, Ton und Keramik, bringen den Vorteil mit sich, dass sie sehr günstig zu erwerben sind. Zudem machen sie einen wundervollen optischen Eindruck, da sie meist sehr schön verziert sind. Jedoch dürfen diese Materialien nicht über Winter im Garten stehen gelassen werden, da sie hierdurch schnell Verschleiß aufweisen.

Die Feuerschalen aus Metall bringen eine sehr hohe Lebensdauer, eine robuste Bauweise und eine gute Befeuerungsmöglichkeit mit sich. Zudem können ihnen Nässe und Kälte kaum etwas anhaben. Jedoch sind diese Modelle meist sehr schwer und lassen sich daher nur problematisch transportieren.

Weiterhin sollte auf die Größe der Schale geachtet werden. Damit ein ausreichend großes Feuer entzündet werden kann, muss der Innendurchmesser passend gewählt werden. Jedoch sollte dieser auch nicht all zu groß ausfallen, da die Schale sonst sehr viel Platz einnimmt und ungemütlich wirken kann.

Die Stabilität spielt ebenso eine große Rolle. Um die Brandgefahr zu mindern, muss sie einen stabilen Fuß aufweisen, der das wackeln oder Kippen beim Grillen verhindert. Der Grillrost sollte nicht ins Schwanke geraten, wenn Lebensmittel aufgelegt oder herunter genommen werden.

Wichtig ist es ebenso auf das Preis-Leistungs-Verhältnis zu achten. Dieses wird durch die eingesetzten Materialien, die Sicherheitsvorkehrungen und die Abmessungen der Schale stark beeinflusst.

Welches Zubehör gibt es für die Feuerschalen?

Um die Feuerstelle optimal auf die eigenen Wünsche abzustimmen, kann weiteres Zubehör erworben werden. Neben dem Grillrost, welcher die Feuerschale nicht nur zur gemütlichen Wärmestelle macht, sondern auch zu einem Ort, an dem leckere Speisen entstehen, gibt es zahlreiche Schutzvorkehrungen. Durch eine Funkenhaube kann verhindert werden, dass umherfliegende Funken zu Verletzungen oder gar zu einem Brand führen. Der Windschutz wird so angebracht, dass eine Böe die heiße Glut im Inneren der Feuerschale nicht aus der Schale tragen kann.

Wie wird die Feuerschale gereinigt?

Die Feuerschale hat neben den Vorteilen der höheren Sicherheit, der geringeren Brandgefahr sowie dem großen Einsatzbereich auch den Vorteil, dass sie sich sehr leicht reinigen lässt. Wird die Feuerschale regelmäßig gereinigt, kann die Lebensdauer deutlich erhöht werden.

Nach jeder Anwendung sollte die Schale kurze Zeit abgekühlt werden. Danach ist das Entfernen von Asche- und Rußresten durchzuführen. Hierzu kann die Feuerschale mit einem Küchentuch ausgewischt werden.
Bei einer Feuerschale, die aus Edelstahl besteht, sollte nur geeignetes Werkzeug zum intensiven reinigen genutzt werden. Hier kommen Edelstahlbürsten oder Schleifvlies zum Einsatz. Dieses wird gründlich über die Oberfläche der Feuerstelle gerieben, sodass sich festgetrocknete Reste lösen. Anschlagend sollten die abgeriebenen Reste aus der Schale entfernt werden.

Bei einer gusseisernen Feuerschale hingegen ist die Entwicklung einer Rostpatina gewünscht. Sie schließt die Poren des Gusseisens, sodass diese langlebiger und robuster wird. Daher sollte hier keine große Reibung ausgeführt werden, um Schmutz zu entfernen. Um Rostbefall dennoch zu vermeiden, genügt es die Schale in regelmäßigen Abständen mit Speiseöl abzureiben. Hierbei muss drauf geachtet werden, dass kein Bereich ausgelassen wird. Weitere Interessante Informationen rund um dieses Thema finden Sie auf dieser Seite.

Ebenso können Stahl-Feuerschale präventiv mit einer Pflege behandelt werden. Wenn die Oberfläche lackiert ist, sollte Thermolack oder Speiseöl auf die Wandung gesprüht werden. Ist die Schale unlackiert, muss nur mit Speiseöl eingerieben werden.

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Brennholz professionell und trocken lagern

Das Wichtigste in der Kurzzusammenfassung.

  • Direkt nach der Fällung muss der waldfrische Baum in Scheiten je nach Ausgangsfeuchte ein bis zwei Jahre lang ruhen um auf die Stufe von Brennholz herunter zu trocknen. Erst ab einem Wassergehalt von 15% sollte ein Holzscheit verbrannt werden. Ab einem Wassergehalt von über 25% ist die Verbrennung sogar gesetzlich verboten.
  • Die richtige Lagerung von Brennholz soll den bereits erreichten Grad der Trockenheit bewahren, während das Holz bereit ist, aber noch nicht gebraucht wird. Mit einer luftigen Miete in petto, kann in Zeiten eines tiefen Preisniveaus gekauft werden, sogar wenn das Holz dann noch ein Jahr liegen bleibt.
  • Keinesfalls sollte Brennholz während der Lagerung wieder neue Feuchtigkeit aufnehmen, z.b. durch Regen, Schnee oder über einen Erdbodenkontakt. Die Miete sollte daher windig, überdacht und vom Erdboden isoliert gelegen sein

Sofort nach dem Einschlag einer Birke, Buche oder Fichte enthält das Gewebe noch zu viel Wasser um es zu verbrennen: Nadelholz besteht etwa zu 35 bis 40 und Laubholz zu 40 bis 50 Prozent aus Wasser. Dies entspricht einer Holzfeuchte von 55 bis 70 und 70 bis 100%. Frisches Lignifiziertes setzt beim Verbrennen mehr Qualm frei als trockenes Brennholz. Unsachgemäße Holzverbrennung zählt zu den Hauptverursachern von Luftverschmutzung und macht sogar dem Straßenverkehr Konkurrenz. Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und sogar Tuberkulose können angreifen, wo Partikel von Phosphor, Kohlenstoffmonoxid und Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen nicht durch einen Abzug nach draußen geblasen werden, sondern ungefiltert vom Kamin in die Atemluft gelangen. Besonders in ländlichen Regionen und weniger entwickelten Gebieten, wo der feste Brennstoff Holz noch zu den wichtigsten Energieträgern zählt, wirken sich die Abgase bei der Zubereitung von Essen auf Frauen und kleine Kinder aus, da diese sich in den Rauchschwaden aufhalten. Die WHO zählte mehr als eine Millionen Tote durch Abgase der Holzverbrennung, die Hälfte davon Kleinkinder unter fünf Jahren: Eine erschreckende Zahl, die auch auf unprofessionelle Holzlagerung zurückzuführen ist.

Nichtsdestotrotz wurden in Deutschland im Jahr rund 300.000 neue Holzfeueranlagen installiert. Kamine und Kachelöfen gelten als gemütlich und romantisch. Der nachwachsenden Energiequelle haftet der Ruf an, als Brennstoff unschädlich für die Umwelt zu sein. In der Tat wirkt es in der Bilanz neutral. Denn der gespeicherte Kohlenstoff würde auch durch natürlich Verrottung wieder freigesetzt. Doch die Auswirkungen der mit Zigarettenrauch vergleichbaren Feinstaubemissionen sind kaum hinreichend beleuchtet. Unbehandelt sollte das Holz sein und trocken. Kein vernünftiger Verstand käme auf die Idee sich dem Giftcocktail auszusetzen, den brennendes lackiertes Holz ausbläst. Genauso fahrlässig wäre es, frisches Holz auf das Feuer zu legen. Denn Scheite mit 15% Feuchtigkeit stoßen beim Verbrennen ungefähr nur halb so viel giftige Emissionen aus wie solche mit über 25%. Genaue Werte liefert ein Feuchtigkeitsmesser mit Einstechfühler.

Einer der ersten Schritt zu einem Reservoir an solarer Waldenergie besteht im Zerkleinern des Stammes. Einzelteile über 30 cm werden nochmal in vier Teile gehackt, solche unter diesem Maß halbiert. Eine gute Größe hat das Stück, wenn es problemlos mit einer Hand gepackt werden kann. Eine lineare Stapelung sollte mit der langen Seite der Scheite zur Wetterseite zeigen, meistens also in Richtung Westen. Zum Schutz vor Regen kommt eine wasserdichte Haube obenauf. Zur Stabilisierung der Statik haben sich Gitterboxen bewährt.

Dort, wo die Sonne scheint und der Wind weht, werden Europaletten ausgelegt um die Belüftung von unten zu gewährleisten. Im ersten Jahr ist eine Lagerung im Freien mit der Luftzirkulation einer weitgehend offenen Landschaft Pflicht. Neu geschlagenes Holz bitte nicht im Keller oder in der Garage stapeln.

An den asiatischen Kegelhut erinnert das runde Dach der traditionellen Holzmiete. Diese besteht aus zwei linearen leicht schrägen Holzstapeln, die sich kreisförmig um einen Luftraum herum aufbauen. Um das Fundament zu legen wird eine Folie ausgebreitet, welche das Holz von der Feuchtigkeit des Erdreichs isoliert. Für den perfekten Kreis wird in der Mitte ein Stab in den Boden gestochen. An diesem wird eine Schnur befestigt und die Länge des gewünschten Radius abgemessen. Nun geht der Bauherr oder ein Helfer mit gespanntem Faden einen Kreis um die Mitte und hinterlässt mit einem robusten Markierstift eine Spur. Diese wird mit dünneren Scheiten quer belegt. Nun folgt ein Scheit nach dem anderen bis der erste Ring gelegt ist. Unebenheiten des Geländes können durch verschieden große Holzstücke ausgeglichen werden. Der Ring sollte sich leicht nach innen neigen. Sodann folgt der zweite kleinere innere Kreis.

Wenn im Innenbereich nur die Scheite griffbereit sein sollen, die sofort oder in den nächsten Wochen verfeuert werden, ist für Nachschub während gemütlicher Stunden erst einmal gesorgt. Ein direkter Bodenkontakt ist hier aus Sicht eines Holzspalters unbedenklich. Trotzdem sollten empfindliche Beläge wie Parkett selbstverständlich geschützt werden. Ein Regal aus lackiertem pulverbeschichtetem Eisen oder Stahl auf Gummifüßen sorgt für Stabilität und schont den Untergrund. Es ist auch in der Version mit „fahrbarem Untersatz“ auf Rollen erhältlich: Sobald das Holz beim Putzen im Weg steht, kann es völlig unkompliziert in eine andere Ecke geschoben werden. Warum nicht alle Regale ihren praktischen Nutzen so offen zur Schau tragen? Wie zur Beantwortung dieser Frage entwarf ein Designer die Aufbewahrungslösung, bei der der Eindruck entsteht, die Holzstücke schwebten, während sie unsichtbar auf einem Gerüst liegen, das auf einem Ständer thront. Vielgestaltige Konzepte passen sich den jeweiligen Stilrichtungen der Raumsituation an, denn es soll nicht nur Holz korrekt gelagert werden, sondern der Gesamteindruck des Wohnzimmers stimmig bleiben. Weniger abgehoben gestalten sich Brennholzregale, die an den Schüttraummeter erinnern.

Die Scheite liegen in uriger Weise wie im Polter aufeinander und verkeilen sich nach den Gesetzen des Zufalls.

Wem das zu rustikal ist, der kann mit waagerechten Trennwänden Raum zwischen den Reihen schaffen. Platzsparende Modelle ragen in die Höhe und sind nur wenige Zentimeter breit. Seltener finden sich quadratische Rahmen. Dank der äußeren Halterung kann eine Reihe nach der anderen abgetragen werden ohne dass die Stapelung auseinanderfällt. Zusätzlich bieten manche Ausführungen Stauraum für Zubehör wie Streichhölzer, wobei das Kaminbesteck nicht in einer Schublade aufliegen sollte, wenn es vom Feuer heiß aufgehangen wird. Wenn das Regal oben mit einer Auflagefläche verschlossen ist, findet zwar ein Holzkorb mühelos Abstellplatz, doch die Scheite müssen seitlich herausgezogen werden, wobei eine ergonomisch suboptimale Haltung nötig wird. Solche Feinheiten sollten vor dem Kauf Eines Holzlagerregals durchdacht werden. Eine Übersicht mit weiterem Informationsmaterial finden Sie hier bei uns.

 

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